Campingschlafsack – Bequem mit Zelt und Schlafsack nächtigen

Wer genau weiß, dass sein Schlafsack nur auf dem Campingplatz und im Zelt zum Einsatz kommen wird, stellt natürlich andere Anforderungen an den Schlafsack als jemand, der meist draußen in unwirtlichen Gegenden unterwegs ist.

Die generellen Fragen bleiben aber im Grunde dieselben:

  • Welche Form soll der Schlafsack haben: bequemer, aber weniger wärmender Deckenschlafsack oder Mumienform?
  • Wie warm soll der Schlafsack sein: Kommt er nur beim Sommercamping oder auch beim Wintercamping zum Einsatz?
  • Aus welchem Material soll der Schlafsack sein: aus wärmender Daune oder pflegeleichter Kunstfaser?
  • Wie schwer darf der Schlafsack sein: Wird der Schlafsack im Auto oder zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad transportiert?
  • Wie entscheidend ist das Packmaß?

Wer generell mit dem Auto auf den Campingplatz reist, für den spielen Komfort und Isolierung sicher nicht eine größere Rolle als das Gewicht und das Packmaß. So haben Deckenschlafsäcke zuweilen auch den Vorteil, dass sie sich koppeln, also verbinden, lassen und sich so ein großer Schlafsack ergibt, die Wärmeleistung eines Deckenschlafsacks ist allerdings geringer, da mehr Luft erwärmt werden muss. Für regelmäßiges Wintercamping empfiehlt sich daher eher ein Mumienschlafsack (in Kombination mit einer guten Isoliermatte).

Daunen isolieren besser und erbringen daher bei geringerem Gewicht eine höhere Wärmeleistung, sind aber feuchtigkeitsempfindlicher. Dies spielt im Zelt und bei der An- und Abreise mit dem Auto eine untergeordnete Rolle, kann aber ein Kriterium sein, wenn die Reise mit dem Fahrrad oder zu Fuß erfolgt.

Wer ganz unterschiedliche Reisen unternimmt und gerne im Sommer als auch im Winter campt, wird wohl nicht darum herumkommen, sich mehr als einen Schlafsack zuzulegen. Und wer einen Schlafsack für seinen Nachwuchs sucht, muss sich zumindest nicht zwischen Daunen und Kunstfaser als Füllmaterial entscheiden, da bei Kinderschlafsäcken nur pflegeleichte Kunstfaser zum Einsatz kommt.